Rückblick auf das EWR-Zukunftsforum 2024

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Margret Wesely

Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk folgten der Einladung zum diesjährigen EWR-Zukunftsforum. Auf dem Programm standen Themen wie Klimaschutz, kommunale Wärmeplanung, Photovoltaiklösungen und die Zukunft des Stromverteilnetzes.

2 min

10.10.2024

Wirtschaftministerin Daniela Schmitt mit EWR-Vorständen Stephan Wilhelm und Dieser Lagois sowie VKU-GF Ingbert Liebing
Wirtschaftministerin Daniela Schmitt mit EWR-Vorständen Stephan Wilhelm und Dieser Lagois sowie VKU-GF Ingbert Liebing

Der Umbau des Energiesystems stellt eine der größten kommunalen Aufgaben unserer Zeit dar und gilt bereits heute als richtungsweisend für die Energiezukunft der Kommunen. Doch welche Technologien braucht es, um die Energie- und Wärmewende erfolgreich umzusetzen und wer trägt am Ende die Kosten?

Politik und Wirtschaft werfen einen Blick auf die Kommune von morgen

Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk folgten der Einladung zum diesjährigen EWR‑Zukunftsforum. Am Nachmittag standen Fachvorträge auf dem Programm – zu Themen wie Klimaschutz, kommunale Wärmeplanung, Photovoltaiklösungen und der Zukunft des Stromverteilnetzes. Am Abend diskutierten die rheinland‑pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, VKU‑Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing und Energiebotschafter Prof. Timo Leukefeld auf dem Podium über energiepolitische Fragen.

Zusammenarbeit von Kommunen und Unternehmen gefordert

„In 20 Jahren müssen unsere Netze klimaneutral sein. Das ist seit Anfang dieses Jahres gesetzlich vorgeschrieben. Es bedeutet, dass alle Energie, die in die Netze eingespeist wird, zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen muss“, sagte Ministerin Daniela Schmitt. Diese Aufgabe betreffe Kommunen, Handwerksbetriebe und Unternehmen gleichermaßen. Neben effizienten Genehmigungsverfahren und finanzieller Sicherheit brauche es vor allem gut ausgebildete Fachkräfte.

Auch VKU‑Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing betonte die Bedeutung von Partnerschaften: „Die Digitalisierung und die Innovationskraft der Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit den Kommunen müssen wir die notwendigen Schritte gehen, um die Energiewende vor Ort zu gestalten und zu finanzieren.“

Energieautarkes Mehrfamilienhaus in Aschersleben

Wie klimaneutrales Bauen und bezahlbares Wohnen zusammengehen, zeigte Prof. Timo Leukefeld anhand eines Beispiels aus Aschersleben: Ein sanierter Plattenbau wurde dort zu einem energieautarken Mehrfamilienhaus – mit hohem Autarkiegrad und geringem Technologieaufwand. Das Projekt gilt bundesweit als Leuchtturm.

Publikum bringt eigene Perspektiven ein

Per digitaler Abstimmung konnte sich das Publikum mit Themenwünschen und Einschätzungen einbringen. Zum Abschluss bat SAT.1‑Moderator Markus Appelmann die Gäste um ihre Vision für die „Kommune von morgen“. Deutlich wurde: Die Blickwinkel waren unterschiedlich, die Zuversicht jedoch gleich – für die Energiezukunft der Region und des Landes.

Eindrücke vom EWR-Zukunftsforum 2024

Personen tauschen sich beim Get-Together im Wormser aus
Energiebotschafter Prof. Timo Leukefeld stellt das Autarkie-Haus in Aschersleben vor
Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Handwerk waren im Publikum
Teilnehmer des EWR Zukunftsforums auf der Bühne bei der Podiumsdiskussion

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© Seehund Media/ Louisa Göttelmann

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